Am Arsch am Donnerstag - 4. Pilledriet-Sitzung mit dem Ratinger Tragödchen

Tragisch, wahr und wieder witzig: die Beerdigung des Hoppeditz 2018 dauert einen Tag länger und wird zu einem kabarettistischen und musikalischen Feuerwerk der Extraklasse. Das Tragödchen erfindet den Ascherdonnerstag. Ob stocknüchtern oder noch hackendrietendicht, alle sollen am Donnerstag, dem 15.2.2018 ab 20 Uhr auf ihre Kosten kommen (Eintritt 15 Euro wg. „Überlänge“). Nadine Pungs und Bernhard Schultz (Foto) präsentieren Texte von Hanns-Dieter Hüsch, Herbert Knebel und Loriot und die Tragödchen-Band rockt in voller Jecken-Stärke (mit Musikdirektor Stephan Wipf, Flotter-, Gute-Laune-Direktor Marcel Planz, Drum Director Jody Martin (Schlagzeug), Theater-Direktor Bernhard Schultz, Directrice de la Chanson Noemi Schröder, Zukunfts-Direktorin Lotta Schultz und Bass-Direktor Olaf Buttler).

Während der Karnevalszeit wurden der Homberger Treff, die Manege Lintorf, die Närrische Ratssitzung und schon zweimal das Tragödchen selbst bespaßt, diesen Donnerstag vertreibt das Ensemble ab 20 Uhr noch einmal die schlechte Laune mit Songs von Klaus Hoffmann, T.Rex, Mungo Jerry, Bob Dylan, Leonard Cohen, den Eagles, den Common Linnets, Hannes Wader, Thommie Bayer, Trio, Tommy Engel (ehemals Black Föös) und Joe Cocker. Für alle, die es verpasst haben oder unbedingt noch einmal erleben möchten zum letzten Mal in dieser Karnevals-Session die ziemlich einmalige Mischung aus Popmusik, Rock und Schlagern. Zum Mitsingen mit Texten auf der großen Leinwand gibt es das Programm allerdings dann noch einmal am 20. Februar, 20 Uhr im Freizeithaus Ratingen-West (Berliner Platz).

15.02.2018 - 20:00
Grütstr. 3-7, 40878 Ratingen
10€

Gut zu Wissen

Wer viel Zeit mit der Lektüre von Büchern und Magazinen verbringt, verlängert sein Leben um durchschnittlich 23 Monate. In einer Längsschnitt-Studie der Yale University School of Public Health wurden gut 3500 Menschen ab 50 über fast 10 Jahre begleitet. Der Überlebensvorteil von Leseratten gegenüber Nichtlesern zeigte sich bei Magazinen ab mehr als sieben Stunden Schmökerzeit pro Woche; Bücher wirkten dagegen schon lebensverlängernd, wenn die Testpersonen bis zu 3,5 Stunden pro Woche lasen. Der Grund für diesen positiven Effekt ist offensichtlich die kognitive Stimulation, die das Lesen mit sich bringt.