Das schwarze Schaf vom Niederrhein trifft Oppa Hoppenstedt

Hommage an Hanns Dieter Hüsch und Loriot mit Musik von der Tragödchen-Band

Am Donnerstag, dem 15.3.2018 präsentiert das Ratinger Tragödchen um 20 Uhr ein Programm, was es wohl so auch nur im Tragödchen geben kann. Susanne Cano, Nadine Pungs und Bernhard Schultz erinnern an den großartigen Kabarettisten Hanns Dieter Hüsch und Deutschland vielseitigsten Humoristen Victor von Bülow alias Loriot. „Dat Gemüt is ausschlaggebend, alles andere is dumme Quatsch“ ist das Motto der Hüsch-Texte über den Niederrhein, seine Menschen und seine Schrullen.

Da bleibt selbst bei einer Beerdigung kein Auge trocken. Und dazu gesellt sich passenderweise Oppa Hoppenstedt, eine der unvergessenen Kunstfiguren Loriots. Denn „früher war mehr Lametta“ und „ein Klavier, Klavier“ ist natürlich auch dabei: die komplette Tragödchen- Band ist am Start mit Stephan Wipf an der Gitarre, Olaf Buttler am Bass und Jody Martin am Schlagzeug. Am Gesangsmikrophon werden Lotta Schultz und der neue Gesangsdirektor (im Tragödchen gibt es nur Direktoren) Marcel Planz das Publikum mit ihren wirklich schönen Stimmen bezaubern. Und das mit Liedern, die tragischerweise gar nicht zum literarischen Teil passen (mit Songs von den Beatles, Rolling Stones, ACDC, Adele und Bob Dylan).

Für Hüsch-Fans ist klar, dass,“ wer immer nur Buttercreme-Torte isst, irgendwann nicht mehr weiß, wie Buttercreme-Torte schmeckt und wer sich in der Dunkelheit eine alles noch mehr verdunkelnde Sonnenbrille aufsetzt, nicht mehr durchblickt“.

15.03.2018 - 20:00
Grütstr. 3-7
10€

Gut zu Wissen

Wer viel Zeit mit der Lektüre von Büchern und Magazinen verbringt, verlängert sein Leben um durchschnittlich 23 Monate. In einer Längsschnitt-Studie der Yale University School of Public Health wurden gut 3500 Menschen ab 50 über fast 10 Jahre begleitet. Der Überlebensvorteil von Leseratten gegenüber Nichtlesern zeigte sich bei Magazinen ab mehr als sieben Stunden Schmökerzeit pro Woche; Bücher wirkten dagegen schon lebensverlängernd, wenn die Testpersonen bis zu 3,5 Stunden pro Woche lasen. Der Grund für diesen positiven Effekt ist offensichtlich die kognitive Stimulation, die das Lesen mit sich bringt.