Sedaa - Mongolian meets Oriental -Internationale Stars der Weltmusik im Tragödchen

Am Donnerstag, 14.9.2017 kehrt eines der musikalischen Highlights der letzten Jahre zurück ins Ratinger Tragödchen: die durch die ganze Welt tourenden und auf allen Weltmusik-Festivals präsenten Musiker von „Sedaa“. Anders als bei den letzten beiden Konzerten sind sie wieder komplett, denn da traten sie als Trio auf.

"Sedaa" bedeutet im Persischen "Stimme" und verbindet die traditionelle mongolische mit der orientalischen Musik zu einem ebenso ungewöhnlichen wie faszinierenden Ganzen.

Die in ihrer mongolischen Heimat ausgebildeten Meistersänger Nasaa Nasanjargal, Naraa Naranbaatar - bekannt durch die Gruppe Transmongolia - und der virtuose Hackbrettspieler Ganzorig Davaakhuu entführen gemeinsam mit dem iranischen Multiinstrumentalisten Omid Bahadori in eine wahrhaft exotische Welt zwischen Orient und mongolischer Steppe.

Die Grundlage ihrer modernen Kompositionen bilden Naturklänge - erzeugt mit traditionellen Instrumenten und durch die Anwendung uralter Gesangstechniken nomadischer Vorfahren, bei denen ein Mensch mehrere Töne zugleich hervorbringt. Vibrierende Untertongesänge und der Kehlgesang Hömii sowie die wehmütigen Klänge der Pferdekopfgeige Morin Khuur und die perligen Töne des mit 120 Saiten bespannten Hackbretts verschmelzen zusammen mit pulsierenden orientalischen Trommelrhythmen zu einer mystischen Melange der Schwingungen und Stimmungen.

Omid Bahadori lernte 2004 auf einem Festival die mongolische Musikgruppe Transmongolia kennen. Die Musiker verstanden sich auf Anhieb. Daraus wurden gemeinsame Konzerte und es entstanden bis heute drei CDs. Damit eröffneten sich für Omid Bahadori, der selbst mehrere Jazz-Cd´s, u.a. mit Til Brönner veröffentlicht hat, neue Dimensionen für seine Musik. Die Einfachheit und die Magie dieser Musik, die sehr auf das Spielen mit Obertönen ausgelegt wird, ist faszinierend. Er wünschte sich, die orientalische mit der mongolischen Musik zusammenzubringen, und so gründete er die Musikgruppe Sedaa.

14.09.2017 - 20:00
Grütstr. 3-7, 40878 Ratingen
10€

Gut zu Wissen

Wer viel Zeit mit der Lektüre von Büchern und Magazinen verbringt, verlängert sein Leben um durchschnittlich 23 Monate. In einer Längsschnitt-Studie der Yale University School of Public Health wurden gut 3500 Menschen ab 50 über fast 10 Jahre begleitet. Der Überlebensvorteil von Leseratten gegenüber Nichtlesern zeigte sich bei Magazinen ab mehr als sieben Stunden Schmökerzeit pro Woche; Bücher wirkten dagegen schon lebensverlängernd, wenn die Testpersonen bis zu 3,5 Stunden pro Woche lasen. Der Grund für diesen positiven Effekt ist offensichtlich die kognitive Stimulation, die das Lesen mit sich bringt.